Wien, 22. Juli 2026 – Vier Beine, modernste Sensoren und eine große Portion Neugier: Robodog KI-TTY begleitete die KI-Expert:innen Wolfgang Eder und Manuela Maybach zum kostenlosen KI-Basisworkshop für die Mitarbeiter:innen der Tafel Österreich.
Im Mittelpunkt stand eine Frage, die weit über den Workshop hinausgeht: Wie kann künstliche Intelligenz jene Menschen unterstützen, die sich täglich gegen Lebensmittelverschwendung und für soziale Gerechtigkeit engagieren?
Während viele große Unternehmen bereits umfangreich in KI-Schulungen investieren, fehlen gemeinnützigen Organisationen dafür häufig Zeit, finanzielle Mittel und personelle Ressourcen. Der kostenlose Workshop sollte deshalb einen niederschwelligen Zugang zu künstlicher Intelligenz schaffen und konkrete Möglichkeiten für den beruflichen Alltag aufzeigen.
„KI-Kompetenz ist eine große Chance für NGOs“, betont Wolfgang Eder, Experte für KI und Change-Management. „Gerade Organisationen, die mit begrenzten Ressourcen unglaubliches stemmen, können durch smart aufgesetzte, KI gestützte Prozesse enorm profitieren.“
Manuela Maybach ergänzt: „Es geht nicht darum, Menschen durch Technologie zu ersetzen. Es geht darum, Mitarbeiter:innen zu entlasten, Wissen leichter zugänglich zu machen und ihnen mehr Zeit für jene Aufgaben zu geben, bei denen menschliche Erfahrung, Empathie und Verantwortung unverzichtbar sind.“
Im Workshop lernten die Mitarbeiter:innen grundlegende Einsatzmöglichkeiten generativer künstlicher Intelligenz kennen. Es wurden nicht nur erste Agents gebaut, sondern gemeinsam Ideen entwickelt, wie sie administrative und kommunikative Aufgaben bei der Tafel Österreich künftig effektiver gestaltet.
Robodog KI-tty sorgte dabei für Aufmerksamkeit und machte die Themen künstliche Intelligenz und Robotik unmittelbar erlebbar. Als ungewöhnliche Workshop-Assistentin zeigte sie, wie schnell technologische Entwicklungen Teil des Arbeitsalltags werden können.
Gleichzeitig vermittelte ihr Besuch eine zentrale Botschaft: Bevor künstliche Intelligenz sinnvoll helfen kann, muss sie verstehen, was Menschen tatsächlich benötigen.
„KI-TTY hat bei ihrem Einsatz vor allem eines gelernt“, erklärt Wolfgang Eder. „Die wichtigste Intelligenz in einer sozialen Organisation liegt in der Erfahrung, der Flexibilität und im Engagement ihrer Mitarbeiter:innen.“
Die Tafel Österreich rettet Lebensmittel vor der Verschwendung und unterstützt damit kostenfrei armutsbetroffene Menschen in sozialen Einrichtungen. Der Workshop verband diese wichtige gesellschaftliche Arbeit mit einer zweiten Zukunftsfrage: Wie kann sichergestellt werden, dass auch soziale Organisationen am technologischen Fortschritt teilhaben?
Der Besuch von KI-TTY steht deshalb symbolisch für einen verantwortungsvollen und menschenorientierten Umgang mit künstlicher Intelligenz. Nicht die Technologie soll im Mittelpunkt stehen, sondern ihr konkreter Nutzen für die Menschen.